Samstag, 30. August 2008

Erster Reisebericht: New York















Hallo!

Nach einer langen und aufregenden Reise gibt es erste Neuigkeiten von mir. Zum Einstieg gibt es mal einen ersten Reisebericht von unserer ersten Station: New York
Wir (meine beste Freundin Julia und ich) sind am Samstag, 16. August von Wien aufgebrochen um die USA und Kanada zu erkunden, bevor ich mein Auslandssemester in Calgary beginne. Obwohl der Abschiedsschmerz am Anfang groß war, freute ich mich total, dass das Abenteuer endlich beginnen konnte. Zuerst legten wir einen kurzen Aufenthalt am Flughafen London Heathrow ein, der ist so riesig, das ist echt unglaublich, wir waren nur am Terminal 5 und unsere Koffer wurden zum Glück NICHT verloren :-) Danach ging es direkt weiter nach New York, die Einreise ging so perfekt über die Bühne, dass wir es gar nicht glauben konnten es wirklich geschafft zu haben. Also schnappten wir uns gleich ein Taxi, was sich als echtes Abenteuer herausstellte, da der Fahrer schlechter Englisch sprach als wir und ich nicht wirklich das Gefühl hatte, dass er wusste wo er hin muss. Trotzdem sind wir nach ca. 45 Min. Fahrt zu unserem Hostel gekommen. Dort wurde uns gleich die frohe Botschaft verkündet, dass wir ein besseres Zimmer bekommen würden, als wir eigentlich gebucht hatten. Die Reise stand also von Anfang an unter einem guten Stern.
Am nächsten Tag fuhren wir gleich zum Times Square, um das wirkliche Zentrum New Yorks kennen zu lernen. Der erste Eindruck dort war einfach unglaublich, die Wolkenkratzer waren so groß und bunt (wegen den ganzen Reklametafeln), wir waren einfach überwältigt. Nach diesem Schock gingen wir gleich zum Empire State Building um uns vom Aussichtsdeck im 86. Stock ein besseres Bild von der Stadt machen zu können. Der Blick war einfach unglaublich (um euch selbst davon zu überzeugen siehe Fotos!). Danach stürmten wir gleich zu Macy's, dem größten Shopping Center der Welt, leider waren die Preise dort etwas über unserem Niveau, deshalb bleiben wir beim Anschauen. Aber Gott sei Dank fanden wir auch andere Geschäfte, die schon eher unseren Vorstellungen entsprachen: Hard Rock Café und Victoria's Secret. Anschließend ging es auf zu Madame Tussaud's Wachsfigurenkabinett, wo von Jonny Depp, Julia Roberts, Beyoncé, diverse Politiker und historische Persönlichkeite so ziemlich jeder Promi zu finden ist. Völlig erschöpft von diesem Marathon fuhren wir wieder zurück zum Hostel und machten noch einen Abstecher zum Central Park, der ca. 5-10 Minuten Gehzeit von uns entfernt lag. Dort beobachteten wir die Sportler (Tennisspieler, Läufer und Radfahrer so weit das Auge reicht) und erholten uns von den Eindrücken des ersten Tages im Big Apple.
Der zweite Tag war ganz dem Sightseeing gewidmet, gleich in der Früh brachen wir auf Richtung Hafen, um von dort zur Freiheitsstatue und Ellis Island, dem ehemaligen Einwanderungsamt (heute nur noch ein Museum) zu erkunden. Die Freiheitsstatue war beeindruckend, wir konnten sogar im Inneren ein Stück hinaufgehen. Das Museum hingegen war ziemlich bedrückend, da unzählige Fotos von Einwanderern zu sehen waren, die alles aufgaben, nur um nach New York zu kommen. Aber wir konnten auch in einem Computer nachsehen, ob eventuell Verwandte bzw. Bekannte dabei waren. Die Liste mit Leuten namens Farmer war natürlich unendlich, wer weiß, vielleicht war wirklich ein Verwandter von mir dabei... Am Nachmittag besuchten wir die Ausstellung Bodies, the Exibition, wo menschliche Körper bzw. Organe... gezeigt und erklärt werden. Das war total interessant, aber auch irgendwie unheimlich, da es sich dabei um echte Menschen bzw. Tote handelt. Danach kauften wir uns ein Ticket für eine Stadtrundfahrt per Bus, der bei allen wichtigen Sehenswürdigkeiten stehen bleibt, sodass man immer aus- und einsteigen kann, wo man will. Das war total super, so haben wir die ganze Downtown von Manhattan gesehen und auch alles wichtige erklärt bekommen.
Der dritte und eigentlich schon letzte Tag in New York war ganz dem Shopping gewidmet (was vor allem Julia ausnutzte), ich hab auch noch den Ground Zero besichtigt. Aber irgendwie war ich enttäuscht davon, da es nur ein riesiger leerer Fleck bzw. eine riesige Baustelle ist, sonst erinnert wirklich nichts mehr an die Twin Towers. Am Abend besuchten wir dann das Broadway Musical Hairspray. Wir waren beide begeistert von den Kostümen, den Darstellern... es war einfach spitze! Die Lieder waren toll und es war einfach etwas besonderes, ein Musical am Broadway anschauen zu können.
Völlig zufrieden, glücklich, aber auch müde machten wir uns am nächsten Tag also auf den Weg nach Boston, der nächsten Station auf unserer Reiseroute. Mehr dazu gibts hoffentlich bald (wenn es meine Zeit zulässt)!!

LG und Bussal an Alle!
Eure Alex

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