Freitag, 19. Dezember 2008
Letzte Grüße aus Calgary
Samstag, 13. Dezember 2008
Kurzbericht aus Vancouver
Ja, es gibt mich noch... nachdem ich mich jetzt so lange nicht mehr gemeldet habe, wollte ich nur ein kurzes Lebenszeichen nach Oesterreich schicken, ein genauerer Bericht meiner ziemlich aufregenden letzten Wochen folgt sicherlich noch.
Am naechsten Wochenende (28./29. November) fuhr ich nach Lake Louise zum Ski/Weltcup der Herren. Dort habe ich mich mit ein paar Freunden aus Graz getroffen, die zurzeit auch in Kanada studieren. Zusammen haben wir uns dann die Abfahrt und den Super G angeschaut.
Die Woche darauf haben wir dann mit dem Volleyballteam nach einem ziemlich knappen und spannenden Halbfinale (unser erster Sieg gegen diese Manschaft nach zwei Niederlagen) unsere Meisterschaft gewonnen. Als Siegespreis haben wir sogar T-Shirts und Gutscheine fuer eine Sportbar bekommen.
Das Wochenende darauf haben dann auch schon die Abschlusspruefungen begonnen, gott sei Dank waren sie nicht besonders schwer und lernintensiv (im Vergleich zu Oesterreich), obwohl vier Pruefungen innerhalb von sechs Tagen schon ein gewisses Time-Management Talent erfordern. Aber ich habe sie jetzt alle gut hinter mich gebracht und geniesse jetzt meine letzten Tage in Kanada.
Heute frueh bin ich nach Vancouver aufgebrochen, wo ich bis Mittwoch bleiben werde. Leider hat uns heute das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht (es schuettete den ganzen Tag wie aus Eimern) und wir konnten nicht viel machen, ausser die letzten Weihnachtseinkaeufe zu erledigen. Morgen und uebermorgen werden wir noch hier in Vancouver bleiben, danach werden wir noch weiter nach Vancouver Island fahren. Ich bin schon sehr gespannt und freue mich schon total, genauere Berichte gibt es dann spaeter.
Danach werde ich noch bis 20. Dezember in Calgary bleiben, danach gehts wieder zurueck nach Hause, ich freue mich schon Weihnachten wieder zu Hause zu verbringen.
Bis bald!
Alex
Donnerstag, 20. November 2008
Der Winter ist zurück
Nach einer etwas längeren Pause melde ich mich nun wieder aus Calgary. Nach dem ersten, etwas überraschenden Schnee (der leider viel zu schnell wieder geschmolzen ist), ist nun der Winter endlich wieder zurück, diesmal aber so richtig, mit noch mehr Schnee und eiskalten Temparaturen (durchschnittlich 0°) - das ist Canada wie ich es mir vorgestellt habe!! Und um den Winter gleich noch mehr zu genießen, fahre ich nächstes Wochenende zu den Weltcup-Skirennen nach Lake Louise, wo ich mir mit zwei Grazer Freundinnen die Herren-Abfahrt und den Super G anschauen werde! Ich kann es kaum erwarten und hoffe, dass die Österreicher auch was "reißen" werden.
Meine Reisepläne für die Zeit nach den Abschlussplänen sind jetzt auch schon fix: am 12. Dezember fliege ich nach Vancouver bzw. Vancouver Island, wo ich bis 17. Dezember bleiben werde um meine letzten Tage hier in Kanada noch mal so richtig zu genießen. Ich freue mich schon sehr darauf, vor allem weil mir alle sagen, dass Vancouver die schönste Stadt in Kanada sein soll, aber ich werde sicher genug Fotos machen, um das beweisen zu können...
Ansonsten wird es hier schon schön langsam stressig: die Abschlussprüfungen stehen vor der Tür und wir sind bis zum Kopf mit diversen Projekten eingeteilt (die Professoren haben anscheinend Angst, dass wir zuviel Freizeit haben...) deshalb verbringe ich zurzeit mehr Zeit mit Lernen usw. als mir lieb ist, schön langsam erinnert es mich wieder an Graz...
Trotzdem bleibt natürlich immer noch genug Zeit zu feiern bzw. um die kanadische Kultur zu entdecken. Letztes Wochenende sind wir zum Beispiel zu einem echten Rodeo (Bullenreiten) gegangen,schließlich ist Calgary die Westernhauptstadt in Kanada. Das war ziemlich spektakulär (so spektakulär, dass es mir leider nicht gelungen ist wirklich scharfe Fotos hinzubekommen), und leider haben sich zwei Reiter dabei so schwer verletzt, dass sie ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Aber einigen ist es dann doch gelungen lange genug auf dem Bullen sitzen zu bleiben, und so haben wir diesen Teil der Kanadischen Kultur auch genießen können.
Morgen drehen wir den Spieß dann mal um und zeigen den Kanadiern bzw. den anderen Austauschstudenten unsere Kultur: die Deutschen (es sind Bayern, also kann man das noch ziemlich gut mit unserer Kultur verbinden) und wir Österreicher haben einen Abend geplant, wo wir typisches Essen (Kartoffel, Kürbiskernöl,...) Getränke (Bier, Schnaps...) und Musik (DJ Ötzi, Reinhard Fendrich...) vorbereitet. Für alle die sich jetzt fragen, wo man in Kanada Kürbiskernöl findet: wir haben ein deutsch/österreichischen Geschäft gefunden, wo man so ziemlich alles kaufen kann was typisch ist: Knödel, Leberkäse, Milka-Schoko, Vanillekipferl, Kuhglocken, Musik, Bücher.... und natürlich auch Kürbiskernöl (fragt lieber nicht nach dem Preis!) - also ein wahrer Glücksfall für unseren Abend (Fotos und ein Bericht davon folgen in Kürze)
Natürlich bin ich auch nach wie vor sportlich aktiv: das allwöchentlichen Volleyballmatch haben wir nach hartem Kampf wieder gewonnen und sonst habe ich das Klettern (habe sogar schon eigene Kletterschuhe usw.) und das Sqash-spielen für mich entdeckt. Das macht mir wirklich total viel Spaß, da es mal eine Abwechslung zu meinen normalen Sportprogramm ist (das erste Squash-Match habe ich gleich gewonnen, obwohl ich das erste Mal gespielt habe)
Ansonsten geht es mir wirklich gut, ich hoffe euch auch,
liebe Grüße,
eure Alex
Mittwoch, 5. November 2008
Erster Schnee in Calgary!!
Nach einer etwas längeren Pause (ich war leider immer beschäftigt), melde ich mich wieder mit Neuigkeiten:
Danach noch einiges von den letzten, ziemlich aufregenden, ereignisreichen und sportlichen Tagen:
letzten Samstag (25. Oktober) machten wir eine Wanderung im Waterton Glacier Nationalpark, der sich teils in den USA und teils in Kanada befindet. Wir brachen um 6 Uhr in der Früh auf (und das nach einer verfrühten Halloweenparty die bis 2 Uhr gedauert hatte), weil wir eine ca. 3 stündige Fahrt vor uns hatten. Gott sei Dank hatte ich da genug Zeit um den verpassten Schlaf nachzuholen. Endlich dort angekommen brachen wir also zu einer ca. 6 stündigen Wanderung im Red Canyon (die Felsen dort sind wirklich rot) auf, die uns schlussendlich zu einem wunderschönen Wasserfall und einem bereits zugefrorenen See führte. Danach gingen die anderen noch weiter zum Gipfel, eine Freundin aus Hollland und ich blieben aber beim See, da sie Höhenangst hat und ich nicht unbegingt passend ausgerüstet war (ich hatte nur Laufschuhe und man musste klettern um zum Gipfel zu kommen). Nach einer kurzen Rast machten wir uns dann wieder auf den Rückweg, wo uns die anderen dann bald wieder eingeholt hatten. So fuhren wir dann gegen 6 Uhr wieder zurück nach Hause (wieder ca. 3 Stunden Fahrt) und fielen müde ins Bett.
Am Dienstag (28. Oktober) sind wir (österreichisch-hollländische Mädelspartie) dann zum Heimspiel der Calgary Flames gegen Arizona Avalanche gegangen. Das ist das Eishockeyteam der Stadt, sie sind ziemlich erfolgreich und drauf und dran die Western Conference (Teil der NHL, für Team aus dem westlichen Part von USA und Kanada). Wir waren super ausgerüstet (wir hatten uns Trickots und Kappen von einigen Freunden ausgeborgt) und so stand dem "Abenteuer NHL nichts mehr im Weg. Das Ganze war ziemlich aufregend, da ich noch nie ein Eishockeyspiel live gesehen habe und weil es auch gleich ziemlich zur Sache ging (erste Schlägerei schon nach ca. 3 Minuten). Gott sei Dank haben "wir" (die Flames) nach miserablem Start dann doch 3:0 gewonnen und so waren alle zufrieden.
Am Donnerstag gab es dann den schon gewohnten Sieg im Volleyball, obwohl es diesmal ziemlich knapp war (26:24 im ersten Satz - wir hatten den Gegner wohl etwas unterschätzt), doch im 2. Satz fanden wir zu unserer gewohnten Stärke und gewannen haushoch.
Freitag war dann DER große Feiertag hier: Halloween. Normalerweise bin ich kein Fan davon, aber wenn man schon mal in Amerika ist, muss man das natürlich auch feiern. Deshalb machten wir (wieder mal eine österreichisch-hollländische Mädelsrunde) auf in die Stadt. Die Kostüme waren bunt gemischt: Katze, Maus, Star Wars-Prinzessin und 80er Jahre Sängerinnen (eine davon war ich, mit riesiger blonder Afro-Perücke). Wir verbrachten den ganzen Abend (ca. 8-2 Uhr) in einem riesigen Club und tanzten bis die Füße wund waren. Leider sperren hier alle Lokale schon um 2 Uhr zu (viel zu früh für uns Europäer) und deshalb machten wir uns dann wieder auf den Weg nach Hause.
Der Samstag stand dann wieder ganz im Zeichen des Sports: am Nachmittag fuhren wir zum letzten und entscheidenden Spiel der Calgary Stampeders, dem American Football Team der Stadt. Da auch das mein erstes Live-Spiel war, war es ziemlich aufregend, leider hatten wir von den Footballregeln noch weniger Ahnung als von den Eishockeyregeln, deshalb war es anfangs ein wenig verwirrend. Doch nach kurzer Zeit wurden wir zu wahre Profis und genossen die super Stimmung im Stadion (ca. 30.000 Zuschauer, immer Musik-hat mich irgendwie an den Beachvolleyball Grand Slam in Klagenfurt erinnert), natürlich typisch amerikanisch/kanadisch mit Hot Dogs und Eistee. Gott sei Dank haben dann die Stampeders auch noch gewonnen (damit sind sie die Sieger der Western Conference und spielen um den Titel in der CFL, der Kanadischen Football Liga). Nach einer kleinen Irrfahrt durch Calgary beschloss ich dann auch noch das Volleyballmatch unseres Collegeteam anzuschauen (zum Vergleich für Volleyballinsider: die könnten ohne Probleme in der 2. Bundesliga mitspielen). Leider verloren sie nach hartem Kampf dann doch 2:3. So ging eine aufregende, sportliche Woche für mich zu Ende.
Ich hoffe es geht euch allen gut,
eure Alex
Donnerstag, 23. Oktober 2008
Neues aus Calgary
Heute gibt es wieder einmal Neuigkeiten aus meinem Leben hier in Calgary.
Letztes Wochenende habe ich ganz sportlich begonnen:
Am Freitag gings dann ab zum Kletterkurs hier am Kampus, das war total lustig! Ich glaube ich werde in Zukunft öfters dort zu finden sein!
Am Samstag hat dann das "Kulturprogramm" begonnen. Zuerst sind wir zu einem Art Rodeo gegangen, das war ziemlich lustig, leider war es kein echtes Rodeo, aber das wird noch nachgeholt. Danach ging es ab in eine lateinamerikanische Bar, wo es sogar Livemusik gab.
Am Sonntag ging dann das Sportprogramm weiter: zuerst eine Stunde in die Kletterhalle und anschließend noch zwei Stunden "Volleyballtraining", wo wir die Taktik für unser nächstes Spiel perfektioniert haben.
Doch da ich am diese Woche drei Prüfungen hatte, musste ich mich dann doch aufs Lernen konzentrieren, also hatte ich nicht mehr so viel Zeit für spannende Aktivitäten. Gott sei Dank habe ich sie jetzt aber hinter mir und ich habe wieder mehr Zeit.
Morgen beginnen hier schon die ersten Hallowe'enparties, obwohl das richtige Hallowe'en erst am 31. Oktober ist. Aber besser einmal zu viel als zu wenig feiern, damit sich das Kostümkaufen wenigsten ausgezahlt hat (Fotos werden sicher demnächste online sein!)
Ich hoffe es geht euch allen gut!
LG eure
Alex
Dienstag, 14. Oktober 2008
Thanksgiving Wochenende
Mittwoch, 1. Oktober 2008
Geburtstagsmarathon - der Sommer ist zurück

sehr lustig. Und weil in der Bar Dienstags Studentennacht ist (die Getränke sind noch billiger als normal), mussten wir das natürlich ausnutzen und sind am Dienstag gleich noch mal hingegangen (wir waren wieder fast die letzten Gäste dort). Dienstag, 23. September 2008
Rocky Mountains Trip - Bär gesichtet
Donnerstag, 18. September 2008
Kampusleben
Heute hab ich mal Zeit meinen Blog zu aktualisieren und da ist mir aufgefallen, dass ich noch nie die Uni... beschrieben habe. Also: die Uni
Aber das beste am Kampus kommt noch: es gibt auch ein riesiges Fitnesscenter, das für uns gratis ist. Dort gibt es Laufbahnen, unzählige Geräte, riesige Turnsäle, eine Kletterwand, Squashhallen,... einfach alles was man sich vorstellen kann. Und es gibt auch ein SWIMMING POOL mit Salzwasser und ein Warmwasserbecken, einfach toll!! Draußen gibt es auch noch Beachvolleyballplätze, Tennisplätze und Fußballplätze, also genug Möglichkeiten fit zu bleiben... Leider darf man im Fitnesscenter nicht fotografieren, aber ich kann euch versichern, es ist wirklich toll!
Zwischen dem Fitnesscenter und den Unigebäuden gibt es auch noch einen kleinen Teich mit Springbrunnen und ein Amphitheater. Es ist wirklich wunderschön dort und wenn es schön ist, verbringe ich dort viel Zeit mit Lesen/Lernen... Rundherum ist sehr viel Rasen und Bäume, die sich schon langsam verfärben, was das ganze noch viel schöner macht.
Die Wohngebäude sind am Kampus verteilt, es gibt einige Häuser im Osten, wo man entweder zu zweit oder zu viert wohnt und einige Häuser und Apartements im Westen. Ich wohhne in einem der 4er Apartements im Westen.
Wie gesagt belege ich vier Kurse (International Finance, Introduction to the Stock Market, Principles of Auditing und Business Communication), ich glaube drei davon sind nicht so schwer, doch der Auditing Kurs wird mich gehörig ins Schwitzen bringen. Dort haben wir den ersten Test schon nächsten Montag (an meinem Geburtstag).
Tja, das ist alles, was mir zum Kampusleben hier einfällt. Ich hoffe es geht euch gut!
LG Alex
Mittwoch, 10. September 2008
Ausflug zum Calgary Zoo und Calgary Tower
Nach längerer Zeit gibt es jetzt wieder Neuigkeiten aus Calgary. Die Kurse haben bereits begonnen, das heißt ich habe leider nicht mehr ganz so Freizeit wie früher, obwohl es im Vergleich zu Österreich trotzdem noch viel ist (hier habe ich nur 3 oder 4 Kurse, in Österreich zwischen 7 und 9). Bis jetzt bin ich ziemlich zufrieden mit meiner Wahl, einen Kurs werde ich nicht besuchen, da er ziemlich fad ist und nicht das was ich mir vorgestellt haben, dafür versuche ich noch in einen anderen hineinzukommen. Mal sehen, ob es mir gelingt. Die Zeiteinteilung dafür finde ich toll, ich habe nur Montag, Dienstag und Mittwoch Kurse, das heißt mein Wochenende beginnt schon Mittwochs!
Das Wetter wird immer schlechter, es regnet immer öfter und trotz zwischenzeitlichen Sonnenschein wird es nie wärmer als 15°.
Letzten Samstag haben wir (die Austauschstudenten-wir sind eigentlich meistens zusammen unterwegs) einen Ausflug nach "Calgary Downtown" also in die Innenstadt gemacht. Zuerst s
Als wir also nach 5 Stunden Besichtigung fertig waren, machten wir uns mit dem Zug (jawohl, es fährt ein Zug durch die Stadt) auf in Richtung Calgary Tower, einem Aussichtsturm mit Glasboden, ähnlich wie der CN Tower in Toronto, nur nicht ganz so hoch. Dort genossen wir die Aussicht über Calgary, leider war es ziemlich bewölkt, deshalb fehlte das Flair ein bisschen.
Danach gingen wir noch in ein Pup um Abend zu Essen, dort bekam die das grauslichste Sprite und die allergrauslichste Pizza meines Lebens. Weil es dann auch noch zu regnen begann und die Temparatur auf ca. 5° absank, fuhren wir bald wieder nach Hause, in die gute warme Stube.
Leider war das mein bisher einziger Ausflug in die Innenstadt, ich hoffe, dass sich das bald ändert, damit ich wieder neues berichten kann.
LG eure
Alex
Dienstag, 2. September 2008
Ausflug nach Banff/Rocky Mountains
Nach ein paar Tagen in Calgary entschlossen wir uns also einen Ausflug nach Banff, den Hauptort im Banff National Park zu machen. Also standen wir um fünf Uhr auf, um den Bus um 7.30 Uhr nach Banff zu erwischen. Nach ca. 1,5 Stunden Fahrt und einem Bär am Wegrand, den ich leider verschlafen habe, kamen wir an und hatten gleich einen Kälteschock. Trotz dickem Pullover und Jacke zitterte ich die ganze Zeit vor lauter Kälte. Die Stadt selbst ist sehr schön, aber ziemlich auf den Tourismus ausgelegt. Man sieht einen Souvenirshop nach dem anderen, die alle vollgestopft mit Kitsch und WEIHNACHTSZEUG sind (und das im August!!). Nach einem kurzen Rundgang durch die Stadt und entlang am Bow River (total schön) habe ich mir noch ein Steak im Restaurant gegönnt. Danach sind wir mit dem Bus zu einem der Berge gefahren und dann ging es mit der Gondel auf den Gipfel hinauf (wir wären ja zu Fuß gegangen, aber leider hatten wir keine Bergschuhe dabei). Von dort hatte man eine tolle Aussicht über die anderen Gipfel und die Stadt.
Danach gings noch ab zu den Hot Springs, einer Thermalquelle im Ort. Wir wunderten uns noch über den günstigen Eintritt (nur ca. 10 Euro), aber als wir hineingingen, wussten wir auch warum. Es gab nur ein Becken, das war draußen und es wimmelte so vor Leuten, dass man kaum Platz hatte. Trotzdem war es toll nach diesem Kälteschock im 39° heißen Wasser zu baden. Danach gings am Abend wieder zurück nach Calgary, wo wir totmüde ins Bett fielen und sofort einschliefen. Das war ein absolut tolles Erlebnis und ich freue mich schon, wenn ich von 20. - 21. September wieder dort bin und dann auch die Gletscher erkunde!
Alex
Sonntag, 31. August 2008
Erste Eindrücke aus Calgary
Wir sind also nach vier Stunden Flug in Calgary angekommen und da es schon 23 Uhr am Abend war, haben wir uns einfach eine gemütliche Bank bei der Gepäckausgabe gesucht und dort die Nacht verbracht. Am nächsten Morgen machten wir uns dann auf zum College, wo ich dann meine Wohnung beziehen konnte. Alles verlief problemlos, auch der Koffer, den ich nach langen
Als ich das hinter mir hatte starteten wir los und erkundeten die Uni bzw. den Kampus. Doch der ist so riesig, dass wir uns natürlich gleich verlaufen haben und anstatt 5 gleich mal 45 Minuten zu einem Bauernmarkt unterwegs waren, der wirklich tolles frisches Obst und Gemüse hat, ich glaube da werde ich öfters hinschauen.
Danach ging ich zu meiner Auslandsbetreuerin, sie zeigte und erklärte mir alles, was ich wissen musste. Ich werde jetzt wahrscheinlich doch nur 3 Kurse belegen, ich bin jetzt zwar in vier angemeldet, werde aber noch einen weglassen, den ich nicht so mag. Gott sei Dank habe ich meine vier Lieblingskurse bekommen, also bin ich wirklich schon aufgeregt wie es sein wird, ich hoffe sie sind nicht zu schwer für mich.
Alles in allem ist die Uni wirklich toll, viel größer, als ich es aus Graz gewohnt bin und meine Business School ist neu gebaut und wirklich toll ausgestattet. Ich kann es kaum erwarten bis die Kurse endlich anfangen!
Heute waren alle Austauschstudenten zu einem Bruch eingeladen. Das war wirklich toll. Wir wurden mit dem Bus abgeholt und fuhren dann in ein typisch kanadisches Restaurant mir vielen Bären, Geweihen, Cowboyhüten überall. Das war wirklich super, aber am besten war das Essen. Von Obst, Gemüse, diverses Gebäck, Eier in allen Variationen, Schinken, Speck, Huhn, Lasagne, Würstel (ich könnte die Liste unendlich weiterführen) gab es dort wirklich alles, was das Herz begehrt. Es war wirklich super einige andere Austauschstudenten kennen zu lernen, weil alle total nett waren. Morgen werde ich am Orientierungstag wahrscheinlich noch mehr kennen lernen, ich bin wirklich schon gespannt, wie das wird.
LG und Bussal Alex
25. - 27. August: Toronto
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Heute gibt es hier neues von unserer nächsten Reisestation: Toronto. Dort haben wir drei aufregende Tage verbracht und uns auch die Niagarafälle angeschaut.
Nachdem wir also die ganze Nacht mit dem Bus von Montréal hergefahren sind (21 Uhr Abfahrt in Montréal, ca. 4 Uhr Ankunft in Toronto), stellten wir leider fest, dass wir erst um 13 Uhr unser Zimmer beziehen konnten. Also verbrachten wir die Zeit bis dahin mit schlafen im Ess/Aufenthaltsraum und spazierten am Vormittag auch zum CN Tower, einem riesigen Aussichtsturm mit Glasboden. Von dort hat man einen traumhaften Blick über die ganze Stadt und den Ontario See, der ist so riesig, dass man am Horizont nicht einmal das andere Ufer sehen kann. Man glaubt echt man ist am Meer. Weil uns der See so gut gefallen hat, sind wir auch gleich zum Hafen gegangen und haben uns für eine Weile an den Strand gesetzt und die Sonne genossen. Den Nachmittag nutzten wir dann um unsere Zimmer zu beziehen und das Schlafdefizit aufzuholen.
Auf der Rückreise blieben wir dann noch bei einigen Aussichststellen stehen und genossen noch letzte Blicke auf diese wunderschöne Gegend.
Am Abend stürtzten wir uns noch in das Nachtleben von Toronto. Wir gingen mit einer Gruppe aus dem Hotel in eine Rock/Karaokebar. Dort versuchten wir Julia ca. 2 Stunden lang zum Singen zu überreden und als wir es endlich geschafft hatten, war leider die Liste schon voll und sie kam nicht mehr dran. Schade!
Unseren letzten Tag in Toronto genossen wir noch in vollen Zügen. Zuerst schliefen wir uns einmal so richtig aus, dann packten wir unsere Koffer und gingen an den Strand. Am Abend fuhren wir dann zum Flughafen, wo wir uns noch mit dem Beamten am Ticketschalter ärgern mussten, weil er mich wegen 2 kg Übergepäck vor allen anderen Leuten meinen Koffer aus- bzw. umpacken ließ. Schlussendlich haben wir es aber geschafft und genossen den vierstündigen Flug mit Filmen und Serien. Um ca. 23 Uhr Ortszeit kamen wir schlussendlich in Calgary an, wie es dort weiterging erfahrt ihr im nächsten Eintrag.
LG und Bussal
Alex
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Samstag, 30. August 2008
22. - 24. August: Montréal
Hallo!Hier gibt es neues von meiner dritten Reisestation: Montréal.
Nach einigen Schwierigkeiten an der Grenze (der Grenzbeamte wollte mich ohne Visum nicht einreisen lassen, obwohl ich eigentlich keines brauche, jetzt hab ich halt doch eines) sind wir gut in Montréal angekommen und haben, wie bis jetzt immer, ein besseres Zimmer bekommen, als eigentlich bestellt. Wir teilten es uns zuerst mit zwei Schweizerinnen, die wir dann in Toronto wieder trafen, und dann mit einer Französin und einer Chinesin. Im großen und ganzen kann man sagen, dass Montréal die europäischste Stadt von allen war, deshalb haben wir uns auch gleich wie zu hause gefühlt. Es gibt dort viele Restaurants und Bars mit "Gastgarten". Wir wollten auch gleich unser Französisch testen, doch leider scheiterten wir kläglich. Der dortige Akzent war für uns so unverständlich, dass wir es gleich aufgegeben haben und beim Englisch geblieben sind.
Am ersten Abend haben wir auch gleich in der Nähe eine Straße mit lauter Restaurant gefunden und da Montréal die erste Stadt war, in der wir auch was trinken durften, haben wir uns gleich einen Radler zum Abendessen gegönnt und Pläne für die kommenden Tage geschmiedet.
Am nächsten Tag haben wir uns die wunderschöne Altstadt angeschaut (ist wirklich sehr europäisch bzw. französisch dort) und haben uns dann noch in einem Einkaufszentrum gestärkt. Danach haben wir noch das Nachtleben erkundet (ich kürzer, Julia etwas länger)
Am nächsten Tag machten wir einen Ausflug zu einem kleinen Aussichtsberg (Mont Royal), wir waren auf einen kleinen Spaziergang eingestellt, aber durch das Wetter (durchgehend über 30°) wurde es doch ziemlich anstrengend, vor allem weil man den letzten Teil nur über Stufen erreichen kann. Endlich oben angelangt (nach ca. 30 Minuten) hatten wir einen wunderschönen Blick auf die ganze Stadt, und weil uns das noch nicht genug war, beschlossen wir noch zum Gipfelkreuz zu gehen. Das waren noch einmal ca. 10 Minuten Gehzeit, doch dann kamen wir zu einem Kreuz, das so überdimensional groß war (ich glaube so ca. wie am Hochschwab). Wir haben auch gleicht ein "Gipfelfoto" gemacht und sind anschließend wieder zurück in unser Hotel gegangen und am Abend weiter nach Toronto gefahren.
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Das wars von der dritten Reisestation, ich hoffe es geht euch allen gut!
LG und Bussal
Alex
Zweite Station: Boston
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Hier fogt der nächste Teil meines Reiseberichts. Von 20. bis 22. August machten wir Station in Boston. Von Anfang an waren wir beide begeistert von der Stadt, da es nicht so laut und stressig wie in New York war, trotzdem hat die Stadt alle Vorzüge einer Großstadt. Was uns aber am besten gefallen hat, waren die riesigen Parks und Grünanlagen, die überall zu finden waren.
Am ersten Tag erkundeten wir gleich einmal die berühmte Harvard University. Die ist unglaublich riesig und wunderschön, die einzelnen Häuser sind von Rasen umgeben und mit Efeu bewachsen, einfach ein Traum! Man fühlt sich gleich ein wenig gescheiter, wenn man einige Zeit dort verbringt :-)
Am nächsten Tag begaben wir uns auf eine ca. 4 stündige Walbeobachtungstour. Das war sicher eines der Highlights dieser Reise. Das Wetter war einfach traumhaft, also genau das richtige dafür. Etwa 1-1,5 Stunden außerhalb des Hafens
konnten wir die ersten Wale sehen. Einige Buckelwale mit ihren Jungtieren, einfach toll! Sie haben zwar nichts spektakuläres gemacht, trotzdem war es super, Wale einmal von so nah zu sehen.Den restlichen Tag verbrachten wir noch im Einkaufszentrum bzw. am Hafen, sodass wir von der Sonne aufgebrannt, aber glücklich und zufrieden von den USA Abschied nehmen konnten, denn die nächste Station brachte uns schon nach Montréal, Kanada. Weiteres darüber könnt ihr im nächsten Eintrag lesen! Ich hoffe es geht euch allen gut,
LG und Bussi
Alex
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Erster Reisebericht: New York
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Nach einer langen und aufregenden Reise gibt es erste Neuigkeiten von mir. Zum Einstieg gibt es mal einen ersten Reisebericht von unserer ersten Station: New York
Wir (meine beste Freundin Julia und ich) sind am Samstag, 16. August von Wien aufgebrochen um die USA und Kanada zu erkunden, bevor ich mein Auslandssemester in Calgary beginne. Obwohl der Abschiedsschmerz am Anfang groß war, freute ich mich total, dass das Abenteuer endlich beginnen konnte. Zuerst legten wir einen kurzen Aufenthalt am Flughafen London Heathrow ein, der ist so riesig, das ist echt unglaublich, wir waren nur am Terminal 5 und unsere Koffer wurden zum Glück NICHT verloren :-) Danach ging es direkt weiter nach New York, die Einreise ging so perfekt über die Bühne, dass wir es gar nicht glauben konnten es wirklich geschafft zu haben. Also schnappten wir uns gleich ein Taxi, was sich als echtes Abenteuer herausstellte, da der Fahrer schlechter Englisch sprach als wir und ich nicht wirklich das Gefühl hatte, dass er wusste wo er hin muss. Trotzdem sind wir nach ca. 45 Min. Fahrt zu unserem Hostel gekommen. Dort wurde uns gleich die frohe Botschaft verkündet, dass wir ein besseres Zimmer bekommen würden, als wir eigentlich gebucht hatten. Die Reise stand also von Anfang an unter einem guten Stern.
Am nächsten Tag fuhren wir gleich zum Times Square, um das wirkliche Zentrum New Yorks kennen zu lernen. Der erste Eindruck dort war einfach unglaublich, die Wolkenkratzer waren so groß und bunt (wegen den ganzen Reklametafeln), wir waren einfach überwältigt. Nach diesem Schock gingen wir gleich zum Empire State Building um uns vom Aussichtsdeck im 86. Stock ein besseres Bild von der Stadt machen zu können. Der Blick war einfach unglaublich (um euch selbst davon zu überzeugen siehe Fotos!). Danach stürmten wir gleich zu Macy's, dem größten Shopping Center der Welt, leider waren die Preise dort etwas über unserem Niveau, deshalb bleiben wir beim Anschauen. Aber Gott sei Dank fanden wir auch andere Geschäfte, die schon eher unseren Vorstellungen entsprachen: Hard Rock Café und Victoria's Secret. Anschließend ging es auf zu Madame Tussaud's Wachsfigurenkabinett, wo von Jonny Depp,
Julia Roberts, Beyoncé, diverse Politiker und historische Persönlichkeite so ziemlich jeder Promi zu finden ist. Völlig erschöpft von diesem Marathon fuhren wir wieder zurück zum Hostel und machten noch einen Abstecher zum Central Park, der ca. 5-10 Minuten Gehzeit von uns entfernt lag. Dort beobachteten wir die Sportler (Tennisspieler, Läufer und Radfahrer so weit das Auge reicht) und erholten uns von den Eindrücken des ersten Tages im Big Apple.Der zweite Tag war ganz dem Sightseeing gewidmet, gleich in der Früh brachen wir auf Richtung Hafen, um von dort zur Freiheitsstatue und Ellis Island, dem ehemaligen Einwanderungsamt (heute nur noch ein Museum) zu erkunden. Die Freiheitsstatue war beeindruckend, wir konnten sogar im Inneren ein Stück hinaufgehen. Das Museum hingegen war ziemlich bedrückend, da unzählige Fotos von Einwanderern zu sehen waren, die alles aufgaben, nur um nach New York zu kommen. Aber wir konnten auch in einem Computer nachsehen, ob eventuell Verwandte bzw. Bekannte dabei waren. Die Liste mit Leuten namens Farmer war natürlich unendlich, wer weiß, vielleicht war wirklich ein Verwandter von mir dabei... Am Nachmittag besuchten wir die Ausstellung Bodies, the Exibition, wo menschliche Körper bzw. Organe... gezeigt und erklärt werden. Das war total interessant, aber auch irgendwie unheimlich, da es sich dabei um echte Menschen bzw. Tote handelt. Danach kauften wir uns ein Ticket für eine Stadtrundfahrt per Bus, der bei allen wichtigen Sehenswürdigkeiten stehen bleibt, sodass man immer aus- und einsteigen kann, wo man will.
Das war total super, so haben wir die ganze Downtown von Manhattan gesehen und auch alles wichtige erklärt bekommen.Der dritte und eigentlich schon letzte Tag in New York war ganz dem Shopping gewidmet (was vor allem Julia ausnutzte), ich hab auch noch den Ground Zero besichtigt. Aber irgendwie war ich enttäuscht davon, da es nur ein riesiger leerer Fleck bzw. eine riesige Baustelle ist, sonst erinnert wirklich nichts mehr an die Twin Towers. Am Abend besuchten wir dann das Broadway Musical Hairspray. Wir waren beide begeistert von den Kostümen, den Darstellern... es war einfach spitze! Die Lieder waren toll und es war einfach etwas besonderes, ein Musical am Broadway anschauen zu können.
Völlig zufrieden, glücklich, aber auch müde machten wir uns am nächsten Tag also auf den Weg nach Boston, der nächsten Station auf unserer Reiseroute. Mehr dazu gibts hoffentlich bald (wenn es meine Zeit zulässt)!!
LG und Bussal an Alle!
Eure Alex